Zentrum Orthopädie und Unfallchirurgie Limburgerhof - Karpaltunnelsyndrom

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Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Einengung eines Nervs der Hand, des Nervus Medianus, beim Durchtritt durch den Karpaltunnel in die Hohlhand. Der Karpaltunnel liegt im Bereich der Handwurzel und kommt dadurch zustande, dass die Handwurzelknochen eine Rinne bilden, die durch ein "derbes Band" - das Retinaculum flexorum - zu einem Tunnel geschlossen wird. In diesem Tunnel verlaufen außer dem Nerv noch die Sehnen der Muskeln für das Fingerbeugen. Bei einer Einengung des Nerven treten zunehmende, meist nächtliche, Schmerzen in den Fingern (meist Daumen, Zeige- u. Mittelfinger) auf, sogar ein Schwund des Daumenballenmuskels ist möglich. Nach neurologischer Sicherung der Diagnose ist eine Operation anzuraten. Diese Operation ist ein kleiner Eingriff, der in Allgemeinnarkose, Leitungsanästhesie oder Lokalanästhesie durchgeführt wird. Dabei wird das Band (Retinaculum flexorum) durchtrennt und so der Nerv entlastet.

Schon unmittelbar nach der Operation kann man mit Beschwerdefreiheit oder deutlicher Besserung rechnen. Die volle Gebrauchsfähigkeit der Hand ist nach drei bis vier Wochen zu erwarten.